Zehnter Vogelgrippefall in Hessen | Hess. Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

https://umweltministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/zehnter-vogelgrippefall-hessen

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Ei, Ei, Ei…

Trotz Eiszeit und nun düster kühlem, feuchten Waschküchenwetter haben alle Hennen im ersten Jahr bei mir täglich ein Ei im Legenest!


Futter zur Zeit:


Garvo oder Mühlenfutter (mit gespaltenem Mais und Erbsen, Gerste, Hafer, Buchweizen, Spinat und anderen Sämereien) 


Rührei mit Mohn oder Oregano und gemörserten Eierschalen


Grob geschabte Möhren


gewürfelte Gurken und Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln, Lauch und Schnittlauch


Salat
Eisbergsalat


Blumenkohl


selbst gemachter Kefir mit oder ohne gekochten Reis


Trinken mit Apfelessig oder Knobi-Apfel-Holundersaft Ursaft (wenig!)


trockene Brotkanten oder Brötchen


Petersilie


BEI EISESKÄLTE ROTLICHT DURCHGÄNGIG


… ansonsten Licht (Rotlicht zur Zeit) nur morgens von 07 – 09 h und abends von 17 – 20 h in der düsteren Jahreszeit in der isolierten Holzhütte als Stall. (Bilder siehe in den Alben). 


Wie sieht das bei Euch aus?

Das 2. Schieren am 07. Tag

Am 07. Tag, heute, Dienstag, 31.01.2017, habe ich das zweite Schieren durchgeführt.


Bei (+) 37,8 Grad C und 48 % Luftfeuchtigkeit heute die Überraschung:


Zwei Brahma Bruteier scheinen doch bebrütet zu sein, die ich beim ersten Schieren noch nicht erkennen konnte, aber auch bei den Thüringer Barthühnern und bei den Marans war es diesmal klar.


Dafür waren die unbefruchteten BE nun  einfach und gut zu erkennen als durchscheinende BE mit lediglich dem lose schwimmenden Eigelb (Dotter). 

Zum Eiaufbau hier eine tolle Seite:
http://www.rund-ums-ei.at/index.php?id=aufbau

So sieht nun das zweite Schierergebnis bei den Brahmas aus:


Die Brahmas haben noch immer sicher befruchtet 05 BE (1 x Blau, 2 x GBC, 1 x GSC SPLASH, 1 x W1 BRUTEIER HÄHNE WAREN ERFOLGREICH!). 

Brahmas unsicher befruchtet die nun vorerst doch im Brüter verbleiben:

1 x Schwarz, 1 x Blau, 1 x W4 Hähne ggf. doch fruchtbar.

Brahmas unbefruchtet und somit raus aus dem Brüter wären die Farben der Hähne: 

2 x Schwarz. 

Bei den Merans sind zwei nun sicher unfruchtbar, eines nicht sicher fruchtbar, fünf fruchtbare Bruteier. Davon die dunklen Schokoeier von Schwarz-Schwarzkupfer Helga liegen fruchtbar vorne, die helleren BE von Schwarzkupfer Elfi sind leider bis auf das Fragliche, nichts.

Bei den Thüringer Barthühnern sind nun ein BE mehr befruchtet zu erkennen. Das heißt, von Marie, meinem Favoriten habe ich nun tatsächlich 4 befruchtete Eier, von Hella leider (noch!) diesmal keines. 

Fraglich befruchtet/unbefruchtet ist dieses Mal nichts mehr. 

Den Brüter habe ich in der Temperatur bei (+) 37,8 Grad C belassen. Die Luftfeuchtigkeit habe ich auf 50 % erhöht.

Die voraussichtlich letzte Schierung werde ich am 18./19. Tag durchführen, wenn die Horden heraus genommen werden und die Drehschaukel ausgestellt wird. 

Dabei werde ich die Temperatur belassen, aber die Luftfeuchtigkeit dann auch auf 80-90 % erhöhen (Einstellung wohl 88 %). 


Also weiter Daumen drücken für die kleinen Eier-Piepsies!


C.

Das erste Schieren der Bruteier nach 5 Tagen 

Das erste Schieren der Bruteier am 5. Tag lief etwas enttäuschend ab.


Bei den Thüringer Barthühnern, die ich nur als Test mit den Merans eingelegt hatte, weil ich die Eier in der eisigen Kälte reingeholt habe und sie noch lagerte, habe ich nicht mit einer Befruchtung gerechnet.


Aber, die Eier von meiner schönsten TB – Henne, Marie, sind alle befruchtet, dafür die von der 2. TB – Henne, Hella, leider nicht.


Bei den Merans die gleichen Bedingungen, aber es sind teilweise Adern zu sehen. Ich werde sie zu einem späteren Zeitpunkt zur Sicherheit noch einmal ansehen. Noch sieht es so aus, als seien die besonders schokobraunroten BE von Henne Helga alle befruchtet und die helleren rötlichbraunen BE von ELFI ist nur mit einem Ei befruchtet. 


Die Brahmas sind von 10 Bruteiern, trotz ALLERBESTER POLSTERUNG BEIM VERSENDEN AUS THÜRINGEN wahrscheinlich nur 05 BE befruchtet. 


Die BE des schwarzen Hahnes sind scheinbar gänzlich unfruchtbar, die des blauen Hahnes sind eins von zwei BE fruchtbar und W4 Hahn BE ist unfruchtbar. Hahn W1, GBC und GSC-Splash BE sind alle drei bisher fruchtbar. 


Nachkontrollieren werde ich wohl am 08. Tag und die eindeutig unfruchtbaren Eier dann heraus sortieren. 


TB’S, MERANS UND BRAHMAS IM BRÜTER

Letzte Woche habe ich Dienstag meinen King Suro 2015 bekommen und meine Bruteier für die zukünftigen blauen Brahmas, die ich mit Irina zusammen versuche weiter bringen und festigen zu können.


Weiterhin eingelegt Merans und Thüringer Barthühner. Beides reinrassig, von original Hennenund original Hähnen der Rassen.

Zur Verwendung: ÖFFENTLICHER BRIEF!

Zur Veröffentlichung genehmigt und wer es auf sich zugeschnitten nutzen möchte, darf das tun, oder seinem eigenen, persönlichen Anschreiben beilegen.

„… ich habe den Brief schon umformuliert. Vielleicht hilft ja der eine oder ander Textbaustein weiter:


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Sehr geehrter Herr Dr. Habeck,


es reicht – die landesweite Aufstallungspflicht muss jetzt ein Ende haben!


In den vergangenen Wochen, seit Beginn der Aufstallungspflicht, habe ich mich intensiv mit der wissenschaftlichen Literatur zum Thema beschäftigt.


Inzwischen bin ich soweit, dass selbst, wenn ich den Thesen des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) folge, eine landesweite Aufstallungspflicht nicht zielführend erscheint!


Aviäre Influenza-Viren sind in der Population wildlebender Wasservögel immer vorhanden.

Die Viren sind mal mehr mal weniger pathogen.

Nur selten kommt es zu Massensterben, eher werden tote Einzelvögel gefunden, bei denen ein Vogelgrippevirus festgestellt wird.

Aber wir können keine Wildbestände keulen und somit HxNx der aviären Influenza nicht ausrotten.

Wir Hobby-Geflügelhalter sollen unsere Tiere ausschließlich im Stall halten und diverse Bio-Sicherheitsregeln befolgen.

Das wird in den Ställen der industriellen Geflügelproduktion immer so gehandhabt.

Hat dies sie davor bewahrt, dass das Virus in den Stall kommt?

Diese Frage kann man angesichts der Massenkeulungen getrost verneinen.


Weiter wird argumentiert, dass unsere Hobbytiere sich infizieren könnten, ohne zu sterben und somit Träger des Virus sein könnten.

Wir sollen uns ’solidarisch‘ mit der Massen-Geflügelhaltung zeigen und verhindern, dass die Viren verbreitet werden.

Laut FLI sind doch bereits die Wildvögel die Haupt-Infektionsquelle. Da können unsere Hobbytiere keine große Relevanz bezüglich der Virenverbreitung haben.

Außerdem möchte ich mich gar nicht solidarisch mit einer Haltungsform zeigen, die ich ablehne.

Schließlich halte ich eigenes Geflügel, um nicht auf die Produkte der Massentierhaltung zurückgreifen zu müssen.


Laut Verordnung kann ich eine Ausnahmegenehmigung von der Aufstallungspflicht beantragen.

Dann werden meineTiere beprobt und wenn irgendein HxNx gefunden wird, dann laufe ich Gefahr, dass der gesamte Bestand gekeult wird.

Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas gefunden wird, steigt mit dem Alter der beprobten Tiere, genauer gesagt, mit der Anzahl der erlebten Winter.

Habe ich nun Tiere, die schon einige Winter erlebt haben, kann ich eine solche Ausnahmegenehmigung nicht guten Gewissens beantragen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass die Proben positiv ausfallen, zu groß ist.


Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle ob ein hochpathogenen oder niedrigpathogenen HxNx gefunden wird.

Ja, es ist sogar völlig gleichgültig, ob die Tiere irgendwelche Symptome zeigen oder nicht.


So erging es den Rassegeflügelzüchtern in Wörth, wo eine Keulung in letzter Minute mit erheblichem Einspruch (auch juristisch) verhindert werden konnte.

Dabei ist ein Vorhandensein von niedrigpathogenen Viren bei Freilandgeflügel in geringem Maße genauso normal, wie in der Wildpopulation von Wassergeflügel.

Es kommt dadurch nicht gleich zum Massensterben (eigentlich ähnlich, wie bei einer Grippewelle für Menschen).

Ältere oder schwächere Tiere zeigen vielleicht Symptome, vielleicht stirbt auch mal ein Tier. Aber das ist alles ganz normal und geschieht so auch in der Wildvogel-Population.

Mit dem Massensterben in den Geflügelbetrieben hat das nichts zu tun!


Eine einstweilige Verfügung gegen die Aufstallung lässt die Verordnung nicht zu.


Die aviäre Influenza hieß früher einfach Geflügelpest. Damals wurden die heute landesweit angeordneten Maßnahmen in einem 10 km Radius um Befallsherde ergriffen und das reichte aus.

Das wären Maßnahmen, denen ich auch selber zum Schutz meiner Tiere zustimmen würde.


Auch die Ausführungen der Welt-Tiergesundheitsorganisation, Hausgeflügel nicht zusammen mit Wildgeflügel zu füttern und Haus-Wassergeflügel nicht zusammen mit Wild-Wassergeflügel auf Gewässer zu lassen, halte ich durchaus für zielführend.


Aber die momentan angeordnete landesweite Aufstallungspflicht für Geflügel halte ich bestenfalls für eine Überreaktion, schlimmstenfalls für eine ‚Maßnahme zur Förderung der Massentierhaltung‘.


Wahrscheinlich kennen Sie als Philosoph das Essay von Henry David Thoreau „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“.

In dieser Situation sehe ich mich allmählich aufgrund der Sachlage, die ich mich als Diplom-Biologin sehr wohl zu beurteilen in der Lage sehe.


Ich kann Ihnen nur dringend empfehlen, die landesweite Aufstallungspflicht zu beenden und sinnvollere Gegenmaßnahmen gegen die aviäre Influenza zu ergreifen.

Der Unmut über die staatlich verordnete Tierquälerei macht sich bei vielen Hobby-Geflügelhaltern breit.

Eine geordnete Rücknahme der Anordnungen wäre in jedem Fall die bessere Lösung!


Mit freundlichen Grüßen


FRAUKE SIMON“


—–


Danke, Frauke, für dieses Schreiben!


C. 

Landau – Vogelgrippe: Thomas Gebhart regt Überprüfung der Gesetzeslage an – Metropolregion Rhein-Neckar News

http://www.mrn-news.de/2017/01/27/landau-vogelgrippe-thomas-gebhart-regt-ueberpruefung-der-gesetzeslage-an-299699/

King Suro Motorbrüter – Sollfrank KG

(Meiner, auch 40 Euro günstiger 2015 Modell, nicht viel anders als 2017, aber von anderen deutschen Händler)

http://www.sollfrank.de/motorbr%C3%BCter-und-fl%C3%A4chenbr%C3%BCter/577-king-suro-motorbr%C3%BCter.html